Der Sonnenschirm-Auswahl-Guide von Kopf bis Fuß: Der Stab

Der Sonnenschirm-Auswahl-Guide von Kopf bis Fuß: Der Stab

Der Frühling kommt. Raus mit den Gartenmöbeln!

Dein letzter Sonnenschirm hat mal wieder nur eine Saison gehalten und passt so gar nicht mehr zu deinen wunderschönen Teak-Holz-Möbeln? Damit Du diesen Fehler dieses Jahr nicht noch ein mal machst, hier der Sonnenschirm-Auswahl-Guide. Von Kopf bis Fuß! 

Heute: Der Stab 

Mal ehrlich: Wer holt seinen Sonnenschirm jedes mal ins Trockene wenn es regnet? Niemand! Während man den oberen Teil des Schirmes einfach zuklappt oder mit einer Plastikhülle schützen kann, ist der Stab oft der Witterung ausgesetzt. So wird ein Holz-Sonnenschirm schnell mal morsch oder sprengt den Sonnenschirmständer. Aber auch andere Materialien haben ihre Tücken. Worauf soll man achten?  

Die Qual der Wahl 

 

Ob Holz, Plastik oder Aluminium ist Geschmacks- und Preisfrage. Während ein Holzstab oft aus optischen Gründen bevorzugt wird, birgt das Material viele Nachteile. Denn es ist ein Naturstoff, der sich verziehen und morsch werden kann. Beim Kauf eines Holzschirmes sollte daher etwas tiefer in die Tasche gegriffen werden. Wetterfeste Hölzer wie Eukalyptus sind preisintensiv, verhindern aber, dass sich der Stab verzieht und nicht mehr in den Ständer passt. Dieses Problem bleibt bei Plastik aus. Die kostengünstige Kunststoffvariante ist wetterfest - leider aber auch instabil. Das leichte, weiche Material hat in herkömmlichen Sonnenschirmständern oft wenig Halt. Unsere Erfahrung: Ein Aluminiumständer ist wetterfest, robust und nicht zu schwer.
Foto: Kannst du knicken - Der verzweifelte Versuch, einen Plastikschirm zu stabilisieren 

 

Sesam, öffne Dich! 

Das Öffnen eines Sonnenschirmes sollte keine Zauberei sein. Um sicher zu gehen, dass man den Schirm gegebenenfalls auch alleine aufgespannt bekommt, sollte der Öffnungsmechanismus vor dem Kauf getestet werden. Bei einem kleineren Schirm ist das Öffnen per Knopfdruck und Hochschieben gut machbar. Ist der Schirm jedoch zu groß und schwer (oder der Besitzer sehr klein) ist die Lösung mit einem Kurbelsystem zu empfehlen. Für die ganz Faulen gibt es mittlerweile sogar elektronisch öffnende Sonnenschirme, die aber dementsprechend ins Geld gehen. 

Schattenseiten 

Man hat es sich gerade mit einem Buch unterm Schirm gemütlich gemacht, da zieht die Sonne ein Stück weiter. Wenn man seinen Sonnenschirm nicht alle paar Stunden mühsam verschieben möchte, ist ein Stab mit Kipp- oder Schwenkmechanismus von Vorteil.


Ein Ampelschirm geht mit der Sonne mit. Foto: Glatz 

Es gibt allerdings mittlerweile auch innovative Ständer, die den Schirm beweglicher machen. Das zeigen wir nächste Woche.